Hybride Bedrohungen und Cybersicherheit
Zeitraum: 6. Juli–31. Juli 2026 (4 Wochen)
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Hybride Bedrohungen und Cybersicherheit“ ist ein vierwöchiger Präsenzlehrgang, der darauf ausgerichtet ist, die Teilnehmenden zur Bewältigung einer sich verändernden Sicherheitslandschaft zu befähigen, die durch hybride Bedrohungen, irreguläre Kriegsführung und neue Technologien geprägt ist. Dies erfolgt vor dem Hintergrund einer intensivierten Lastenteilung durch europäische Verbündete und Partner. Der Lehrgang stärkt die Fähigkeit europäischer Partner, hybride und Cyberbedrohungen durch integrierte, institutionell verankerte Strategien, vorbereitend zu planen, abzuwehren und entsprechend darauf zu reagieren. Zielsetzung ist der langfristige Aufbau belastbarer Kapazitäten zur zivil-militärischen Koordinierung, multinationalen Kooperation und Umsetzung komplexer verteidigungspolitischer Vorgaben in einem umstrittenen, multidimensional geprägten Sicherheitsumfeld. Hierbei werden insbesondere kompetenzorientierte Ausbildung sowie gesamtgesellschaftliche Ansätze zur Stärkung der Reaktionsfähigkeit und Resilienz zugrunde gelegt.
Der Lehrgang verbindet Fachvorträge und Podiumsdiskussionen mit Gesprächen in kleineren Gruppen sowie mit praxisorientierten Übungen, sodass die Teilnehmenden über theoretische Grundlagen hinausgehend den Schwerpunkt auf die Umsetzung legen können. Jede Lehrgangswoche baut inhaltlich auf der vorherigen auf, damit die Teilnehmenden bestimmen können, welche Module am besten zu ihren beruflichen Aufgaben und Interessen passen. Die Woche 1 vermittelt grundlegende Kompetenzen im Bereich strategische Analyse und Verteidigungsplanung. In den Wochen 2 und 3 erfolgt eine vertiefende Integration der Inhalte durch angewandte Strategieentwicklung und szenariobasierte Übungen. Die Woche 4 dient der weiteren fachlichen Spezialisierung, insbesondere in den folgenden Bereichen: Umsetzung politischer Zielvorgaben in konkrete Fähigkeiten sowie wirksame Abwehr irregulärer und hybrider Bedrohungen unter Anwendung rechtlicher, militärischer und kognitiver Mittel.
Lernziele:
- Woche 1: Entwicklung von Strategie und Richtlinien
- Wochen 2-3: Praxisorientierte Übungen zu hybriden Bedrohungen und Cybersicherheit
- Woche 4: Umsetzung politischer Vorgaben in Fähigkeiten
Die vor Ort stattfindenden Lehrgänge des Marshall Centers sind darauf ausgelegt, strategische Kompetenzen durch Vorlesungen, Seminare, Workshops, Simulationen, und konsultative Gespräche zu fördern. Am Ende jedes Lehrgangs werden die Teilnehmenden:
- die zentralen Konzepte von Strategie und Politik verstehen
- diese Konzepte zur strategischen Lageanalyse anwenden
- Handlungsorientierte Pläne zur Abwehr hybrider Bedrohungen und zur Stärkung der Cybersicherheit entwickeln
Teilnehmerprofil
Der ideale Kandidat für diesen Präsenzkurs ist ein Sicherheitsexperte der mittleren Ebene mit folgenden Eigenschaften:
- Acht bis 15 Jahre Berufserfahrung in sicherheitsrelevanten Bereichen
- Allgemeines Verständnis von Sicherheits- und Verteidigungsfragen und den damit verbundenen Prozessen
- Berufliches oder persönliches Interesse an Strategie- und Politikentwicklung
- Unterstützung bei der strategischen und politischen Orientierung in den Bereichen Resilienz, zivil-militärische Zusammenarbeit und gesamtgesellschaftliche Reaktionsfähigkeit
Sprachvoraussetzungen
Der Kurs wird nur in englischer Sprache angeboten. Eine Mindestpunktzahl von 80 im English Comprehension Level (ECL)-Test oder eine gleichwertige Punktzahl im ALCPT, NATO STANAG, TOEFL, CEFR oder in Englischkursen auf Universitätsniveau ist erforderlich.
Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie das Marshall Center unter info [at] marshallcenter.org (info[at]marshallcenter[dot]org).
Course Details
Das Bewerbungsfenster für diesen Kurs schloss am 13. März 2026.