Generalleutnant a.D. Keith W. Dayton

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Lt. Gen. (Ret.) Keith W. Dayton  U.S. Army
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Keith W. Dayton, Lt. Gen., U.S. Army (ret.)

Generalleutnant a.D. Keith W. Dayton

Direktor
Europäisches Institut für Sicherheitspolitische Studien

U.S. Army

Generalleutnant a.D. (US-Army) Keith W. Dayton ist der Direktor des George C. Marshall European Center for Security Studies. Er ist verantwortlich für die Organisation der Lehrgänge vor Ort sowie für die auswärtigen Programme und ein internationales, ressortübergreifendes Netzwerk von über 14.000 Regierungsbeamten aus 156 Staaten, die in internationalen Sicherheitsstudien, Verteidigung und auswärtigen Angelegenheiten tätig sind.

Das Marshall Center ist eine deutsch-amerikanische Sicherheitspartnerschaft, die seit 26 Jahren Bestand hat und eine Generation von globalen Sicherheitsexperten hervorgebracht hat, die mit amerikanischer und deutscher Sicherheitspolitik vertraut sind. Der Auftrag des Marshall Centers ist die Erarbeitung von Lösungen für regionale und transnationale Sicherheitsherausforderungen durch den Aufbau von Fähigkeiten, durch Zugang sowie durch einen global vernetzten Verbund von Sicherheitsexperten.

Am 1. Dezember 2010 schied General Dayton nach über 40 Jahren im Rang eines Generalleutnants aus dem aktiven Dienst bei der US-Armee aus. In seiner letzten aktiven Verwendung war er Sicherheitskoordinator der USA für Israel und die palästinensischen Gebiete in Jerusalem.

General Dayton ist ausgebildeter Offizier für Auslandsfachverwendungen und besuchte das Russische Institut der US-Armee in Garmisch. In dieser Funktion war er unter anderem politisch-militärischer Stabsoffizier für das Heer in Washington D.C. und Verteidigungsattaché der USA in Russland. Des Weiteren war er stellvertretender Direktor für politisch-militärische Angelegenheiten für den Bereich Europa und Afrika in der Abteilung J-5 (Forschung, Entwicklung und Beschaffung) des Führungsstabs der Streitkräfte in Washington D.C.

General Dayton arbeitete zudem als Direktor für Operationen und Direktor für Informationsgewinnung mittels menschlicher Quellen im Verteidigungsnachrichtendienst in Washington D.C. Zudem war er Direktor der Iraqi Survey Group für die Operation Iraqi Freedom im Irak und leitete die Abteilung Strategie, Planung und Politik im Heeresministerium, bevor er im Dezember 2005 seine Verwendung in Jerusalem antrat.

Außer seinen Erfahrungen im politisch-militärischen Bereich war General Dayton als Artillerieoffizier vier Mal Befehlshaber, zudem war er in seiner aktiven Laufbahn Offizier im Stabsdienst und stellvertretender Kommandeur. Er erhielt ein Stipendium für hochrangige Militärangehörige für die Universität Harvard und war Senior Army Fellow im Rat für Auswärtige Beziehungen in New York.

Er erhielt unter anderem die folgenden militärischen Auszeichnungen: die Defense Distinguished Service Medal mit zweifachem Eichenlaub, die Army Distinguished Service Medal mit einfachem Eichenlaub, die Defense Superior Service Medal sowie den Verdienstorden Legion of Merit mit einfachem Eichenlaub.

General Dayton machte einen Bachelor of Arts-Abschluss in Geschichte am College of William and Mary, einen Masterabschluss in Geschichte an der Cambridge University sowie einen Masterabschluss in internationalen Beziehungen an der University of Southern California. Er spricht Russisch und etwas Deutsch.

Im November 2018 wurde General Dayton von US-Verteidigungsminister James N. Mattis zum Obersten US-Verteidigungsberater für die Ukraine ernannt.

Im November 2019 erhielt General Dayton vom österreichischen Verteidigungsminister Thomas Starlinger das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Die Verleihung fand im Rahmen einer Tagung des leitenden Beratungsausschusses des Partnerschaft-für-den-Frieden-Konsortiums der Verteidigungsakademien und Institute für Sicherheitsstudien in Wien statt.  

Kontakt
gcmcpublicaffairs [at] marshallcenter.org
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