Brigadegeneral Karl-Alexander Wohlgemuth Dozent Institut für Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Brigadegeneral Karl-Alexander Wohlgemuth unterrichtet am George C. Marshall Zentrum für Sicherheitsstudien. Er ist Seminarleiter beim Forum für Sicherheits- und Verteidigungspolitik und bietet Wahlpflichtseminare zu den Themen „Sicherheit für kleine und mittlere Staaten“ und „Friedenssicherung und Stabilisierungseinsätze“ an. Außerdem leitet er ein Seminar im Rahmen des dreiwöchigen Programms für Sicherheit, Stabilität, Übergangsphase und Wiederaufbau, abgekürzt SSTaR.
General Wohlgemuth wurde am 5. Mai 1947 in Wien geboren. Er begann seine militärische Laufbahn am 4. Januar 1966 als Gefreiter und beendete seine Ausbildung an der Militärakademie 1970 im Rang eines Leutnants.
1972-1973 war er Befehlshaber einer Kompanie der UN-Friedenstruppe auf Zypern. 1978-1979 war er in Syrien im Rahmen der United Nations Disengagement Observer Force im Einsatz. 1980 diente er als Verbindungsoffizier für Israel in der Organisation der Vereinten Nationen zur Überwachung des Waffenstillstands, war 1996-1997
Operations Officer Commander in Sarajevo und Zagreb. Von 1999-2001 war er Stellvertreter des Chief Military Observer der Beobachtungsmission der Vereinten Nationen in Georgien, und von Juni 2004 bis Juli 2006 Leitender Militärischer Berater des Sonderbeauftragten des UNO-Generalsekretärs bei der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan.
Seine letzte Verwendung von 2002 – 2007 war die des Stellvertretenden Direktors des Instituts für Friedenssicherung und Konfliktmanagement der Österreichischen Landesverteidigungsakademie. Seit August 2007 ist er am Marshall Center tätig. General Wohlgemuth erwarb den Titel eines Magister Phil. in Geschichte und Politikwissenschaften nach Abschluss seines Studiums an den Universitäten Salzburg und Wien im Oktober 1998.