Fregattenkapitän Diplom-Ingenieur Andreas Hildenbrand Dozent und Tutor Institut für Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Fregattenkapitän Hildenbrand ist Dozent am Institut für Sicherheits- und Verteidigungspolitik des George C. Marshall Center. In den Jahren 2006 und 2007 war er stellvertretender Kursdirektor des Forums für Sicherheits- und Verteidigungspolitik, dem größten und umfangreichsten Lehrgang des Instituts. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die moderne Menschenführung. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe des PfP Konsortiums für die regionale Stabilität in der erweiterten Schwarzmeerregion.
Zuvor war Fregattenkapitän Hildenbrand von 2002 bis 2004 Referent im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. In seinen Zuständigkeitsbereich fielen unter anderem die Vorbereitung deutsch-französischer Gipfeltreffen, die Teilnahme an Besprechungen innerhalb der WEU und weiterer internationaler Organisationen, beispielsweise als Sekretär der multilateralen Arbeitsgruppe zur Restrukturierung der europäischen Rüstungsindustrie. Diese Aufgabe erforderte vielfältige Tätigkeiten in Spanien, Schweden, Italien, Frankreich und Großbritannien.
Von 2000 bis 2002 war er in der Ebene Bataillonskommandeur an der Universität der Bundeswehr in München tätig und unterrichtete unter anderem im Bereich Menschenführung.
In den Jahren 1997 bis 2000 war Fregattenkapitän Hildenbrand als Stabsoffizier des stellvertretenden Chef des Stabes im NATO Hauptquartier Nordwesteuropa in High Wycombe, Großbritannien eingesetzt und in dieser Funktion unter anderem der Vertreter des Hauptquartiers in mehreren NATO Arbeitsgruppen zur Umstrukturierung und Neuausrichtung der NATO.
Von 1979 bis 1997 durchlief Fregattenkapitän Hildenbrand die Ausbildung zum Marinefliegeroffizier. Während dieser Zeit absolvierte er das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik mit Abschluss als Diplom-Ingenieur und die Ausbildung zum Luftfahrzeugnavigationsoffizier bei der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika. Neben einer fünfjährigen Tätigkeit im fliegerischen Dienst mit ca. 1000 Flugstunden war er des Weiteren der zuständige Vertreter der deutschen Bundesmarine für die Definition und Entwicklungsbegleitung des NATO Hubschraubers 90 (NH90). Im Rahmen dieser Aufgabe war er überwiegend in Frankreich und Italien tätig.