Dr. Gregory Gleason Dozent für Eurasische Sicherheitspolitische Studien Institut für Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Gregory Gleason ist Dozent für Eurasische Sicherheitspolitische Studien am George C. Marshall European Center, Europäisches Institut für Sicherheitspolitische Studien. Er ist Seminarleiter im Forum für Sicherheits- und Verteidigungspolitik (PASS) und unterrichtet die Wahlpflichtseminare „Sicherheit in Zentralasien” und „Sicherheit im Kaukasus“.
Während seiner Tätigkeit am Marshall Center ist Dr. Gregory Gleason von der University of New Mexico (USA) beurlaubt, wo er Politikwissenschaft unterrichtet. Er arbeitet seit 1988 an der University of New Mexiko, und in dieser Zeit lehrte er internationale Beziehungen und Staatsverwaltung, mit besonderem Schwerpunkt auf ehemals kommunistischen Ländern. Dr. Gleason verfasste Federalism and Nationalism: the Struggle for Republican Rights in the USSR (1991, dt. Föderalismus und Nationalismus: das Streben nach Republikanischen Rechten in der UdSSR), Central Asian States: Discovering Independence (1997, dt. Zentralasiatische Staaten: Entdeckung der Unabhängigkeit) und Markets and Politics in Central Asia (2003, dt. Märkte und Politik in Zentralasien) sowie Artikel in Forschungszeitschriften. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit wurde er von der National Science Foundation und der National Academy of Sciences sowie weiteren öffentlichen und privaten Organisationen unterstützt. Neben seiner akademischen Tätigkeit war Dr. Gleason als Berater für das Lawrence Livermore National Laboratory, die Sandia National Laboratories, die Asiatische Entwicklungsbank, die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) und das US-Außenministerium tätig.
Sein besonderes Interesse liegt auf Zentralasien und russischer Außenpolitik. Dr. Gleason hat viel Zeit auf angewandte, praktische Forschungstätigkeiten verwandt. Von 1993 bis 1995 war er Leiter des ersten USAID-Programms zum Thema rechtliche Reform und Regierungsreform in Zentralasien. 1996 arbeitete er an einem USAID-Programm zu Marktreform und Privatisierung in Kasachstan. Von 1997 bis 1998 initiierte Dr. Gleason ein Programm der Asiatischen Entwicklungsbank zum Thema regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit in Zentralasien. Von 1998 bis 2000 leitete er das Universitäts-Partnerschaftsprogramm zwischen der University of New Mexico und der Staatlichen Technischen Universtiät des Uralgebiets, unterstützt durch die Bemühungen des US-Energieministeriums hinsichtlich der nuklearen Nichtverbreitung. Von 1999 bis 2001 leitete Dr. Gleason die Partnerschaft zwischen der University of New Mexico und kasachischen Universitäten, gefördert vom US-Außenministerium. Von 2005 bis 2007 arbeitete er mit der Eurasian National University in Astana, Kasachstan zusammen, um ein neues akademisches Lehrangebot zu den Themen Umweltmanagement und Ingenieurwesen zu entwickeln, das von der kasachischen und der amerikanischen Regierung gefördert wurde.
Dr. Gregory Gleason hat einen akademischen Grad von der University of California in Irvine sowie von der University of California in Davis. Er hatte Lehraufträge an der State University of New York in New Paltz (1985-1986) und der University of Miami in Coral Gables, Florida (1986-1988).