Herr Jahangir Arasli, Marshall-Center-Absolvent des Monats Februar 2008
Das Marshall Center hat Herrn Jahangir Arasli zum Absolventen des Monats Februar 2008 ernannt.
Herr Arasli besuchte das Marshall-Center-Forum für Führungskräfte 1998-1, während er als Major im Militärwissenschaftlilchen Forschungszentrum der Abteilung für Internationale Beziehungen im aserbaidschanischen Verteidigungsministerium diente. 1999 schied Herr Arasli aus dem Militärdienst aus und wurde anschließend zum zivilen Berater des Verteidigungsministers für auswärtige Angelegenheiten ernannt. Diese Position bekleidet er bis auf den heutigen Tag.
Im Jahre 2001 absolvierte Herr Arasli den Führungskurs der NATO-Verteidigungsakademie in Rom und im Jahre 2004 einen Kurs zum Verteidigungsmanagement an der Königlichen Akademie für Verteidigungsstudien in Cranfield, Großbritannien. 2006 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik und kehrte dann zu einem Forschungsaufenthalt an das Marshall Center nach Garmisch zurück. Er veröffentlichte die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit im April 2007 im Marshall Center Occasional Paper Nr. 10 unter dem Titel „Obsolete Weapons, Unconventional Tactics, and Martyrdom Zeal: How Iran Would Apply its Asymmetric Naval Warfare Doctrine in a Future Conflict” („Veraltete Waffen, unkonventionele Taktik und Märtyrereifer: Wie der Iran seine asymmetrische Seekriegsdoktrin in einem kommenden Konflikt anwenden würde“).
Herr Arasli war erst kürzlich am Marshall Center in seiner Eigenschaft als Mitglied der Arbeitsgruppe zur Terrorismusbekämpfung des Konsortiums der Verteidigungsakademien und Institute für Sicherheitsstudien des Programms „Partnerschaft für den Frieden (PfP)“. Beim Treffen der Gruppe im Marshall Center im September 2007 sprach Herr Arasli über seine Forschungsarbeit zur Terroristenanwerbung unter Islamkonvertiten. Sein Artikel „Terrorism and Civil Aviation Security: Problems and Trends“ („Terrorismus und Sicherheit der zivilen Luftfahrt: Probleme und Tendenzen”) wurde im Frühjahr 2005 in „Connections“, der Zeitschrift des PfP-Konsortiums, veröffentlicht.
Das Wissen und die praktischen Fähigkeiten, die im Programm für Führungskräfte und auch in den Alumni-Seminaren für Führungskräfte 2003 und 2006 erworben wurden, waren wertvoll im täglichen Umgang mit politischen, strategischen und sicherheitsbezogenen Themen, so Herr Arasli in einer E-Mail. „Es war immer sehr nützlich, sei es bei der Teilnahme an einer internationalen Konferenz oder bei Verhandlungen, sei es beim Halten von Vorlesungen oder Erstellen von Präsentationen, beim Abfassen von wissenschaftlichen Aufsätzen oder auch bei beliebigen anderen oben erwähnten Themen”, schreibt Herr Arasli.
Herr Arasli, Mitglied der aserbaidschanischen Ehemaligenvereinigung des Marshall Centers, bemerkte, dass er mit vielen Marshall-Center-Absolventen per E-Mail und durch die Teilnahme an internationalen Veranstaltungen in Kontakt stehe. „Praktisch gibt es kein Land, in dem ich in den letzten Jahren bei meinen Reisen um die Welt nicht einen MC-Absolventen getroffen hätte“, so Herr Arasli weiter. „Ich bin stolz, Teil dieses herausragenden Netzwerkes von Absolventen dieser weltbekannten elitären Ausbildungseinrichtung zu sein.”
Im März 2007 rief das Alumnibüro des Marshall Centers eine Initiative zur Wahl und Auszeichnung eines „Alumnus des Monats” ins Leben. Ziel dieser Initiative ist es, Alumni des Marshall Center vorzustellen, die eine aktive Rolle bei der Förderung der Ideale des Marshall Center zur Schaffung eines stabileren Sicherheitsumfelds spielen. Unter anderem gehören dazu: die Weiterentwicklung demokratischer Institutionen und Beziehungen, die Förderung einer aktiven friedlichen Sicherheitszusammenarbeit und den Ausbau dauerhafter Partnerschaften zwischen den Ländern Nordamerikas, Europas und Eurasiens und darüber hinaus.