31. Jan - 16. Feb 2017 / Lehrgangssprache: Englisch

Das Marshall Center hat einen umfangreichen Lehrgang zur Auseinandersetzung mit den wachsenden nationalen, internationalen und transnationalen Cyberbedrohungen entwickelt. Ziel dabei ist es, ein umfassendes, auf politische Maßnahmen fokussiertes, nicht auf Technik ausgelegtes Cybersicherheitsprogramm anzubieten, um Führungskräften in Schlüsselfunktionen informierte Entscheidungen über Cyberpolitik, -strategie und -planung im Rahmen kooperativer Gesamtregierungsansätze näher zu bringen.

Das Forum hilft den Teilnehmern, die Art und das Ausmaß der heutigen Bedrohungslage besser einzuschätzen und ein gemeinsames Verständnis für Fachbegriffe, optimale Vorgehensweisen und gegenwärtige Initiativen im öffentlichen und privaten Cyberumfeld zu entwickeln. Spitzenkräfte im Bereich Cybersicherheit sind als Lehrkräfte vertreten. Das Forum bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Kontakte mit anderen Cyberexperten zu knüpfen und sich professionell zu vernetzen.

Poster

Folgende Themen werden im Rahmen von Gesamtregierungsansätzen behandelt:

  • Regelung des Internets
  • Fähigkeitenaufbau im Cyberbereich
  • Datenschutz und Sicherheit
  • Terrorismusabwehr & Cyberkriminalität
  • Informationsaustausch
  • Entwicklung von Staatskunst im Cyberbereich
  • Freiheit im Internet
  • Schutz von geistigem Eigentum
  • Öffentlich-private Partnerschaft
  • Cyberschutz für kritische Infrastrukturen

 

pcss poster 2017

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Der Lehrplan des Forums PCSS legt den Schwerpunkt auf strategische Zielsetzungen, Verfahrensmodi, politische Richtlinien und optimale Vorgehensweisen, um die Verfügbarkeit, Unversehrtheit, Echtheitsbestätigung, Vertraulichkeit und Nichtabstreitbarkeit von Informationen und Informationssystemen in der gesamten Cyberdomäne zu sichern und zu schützen.

Die Ziele des Lehrgangs sind wie folgt:

  1. Entwicklung von gemeinsamen Verständnis für Denkansätze und Vorgehensweisen zur Absicherung des Cyberraums in den USA, Deutschland, auf internationaler Ebene und in den teilnehmenden Ländern
  2. Erweiterung der Fähigkeiten bei der Erfassung, Analyse und Auswertung von Sicherheitsfragen in den Bereichen Verteidigung und Cybersicherheit
  3. Förderung von kritischem und strategischem Denken bei transnationalen Gefahren der Cybersicherheit
  4. Stärkung kooperativer Denkansätze zur gemeinsamen Gewährleistung von Cybersicherheit

Das Forum PCSS vermittelt leitenden Regierungsangestellten das professionelle Wissen und die Fähigkeit, transnationale Cybersicherheitsfragen zu bearbeiten. Das Programm wurde für leitende Beamte entwickelt, die für die Erstellung von gesetzgebenden Maßnahmen und politischen Richtlinien sowie für die Ausarbeitung von praktischen Ansätzen verantwortlich sind bzw. maßgeblich darauf Einfluss haben. Es handelt sich nicht um ein technisches Programm. Die Teilnahme ist Beschäftigten des öffentliches Dienstes vorbehalten und demnach ideal für Diplomaten, Abgeordnete, Beamte in Ministerien, politische Entscheidungsträger, Offiziere in Streitkräften und Strafverfolgungsbehörden sowie Angestellte des öffentlichen Dienstes, die unter anderem in den nachstehenden Regierungsstrukturen in ihrem jeweiligen Land mit Cybersicherheit zu tun haben:

  • Innenministerium
  • Justizministerium
  • Finanzministerium
  • Katastrophenschutzbehörde
  • Außenministerium / diplomatischer Dienst
  • Strafverfolgungsbehörde
  • Ministerium für Informations- und Kommunikationssicherheit
  • Verteidigungsministerium (zivile Angestellte und Offiziere)

Das Forum PCSS unterstützt die US-amerikanischen und deutschen Bemühungen, international mit Partnerländern zusammenzuarbeiten und Ausbildung und Training anzubieten, damit in den einzelnen Ländern umfassende ressortübergreifende Cybersicherheitsprogramme aufgebaut, verwaltet und nachhaltig geführt werden können. Der PCSS-Lehrgang vermittelt den Teilnehmern transnationale Cyberfähigkeiten in Vorbereitung auf höherrangige Regierungspositionen im Cyberbereich.

Der PCSS setzt auf partnerschaftliche Fähigkeiten mit folgenden Zielen:

  • Aufbau und Einbindung von verbesserten ressortübergreifenden Ansätzen zur Entwicklung von Cyberverteidigung, Sicherheitsstrategie und Sicherheitspolitik
  • Bereitstellung von flexiblen und pro-aktiven Fähigkeiten für neu entstehende Cybersicherheitsanforderungen im Rahmen der Entwicklung von Weiterbildungsmöglichkeiten für Cybersicherheitsfachkräfte
  • Aufbau und Stärkung eines globalen Netzwerks von Cybersicherheitsexperten, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit für die jeweilige Regierung der Abwehr von transnationalen Cyberbedrohungen, terroristischen Organisationen und transnationalen organisierten Cyberverbrechen verschrieben haben
  • Ermöglichung kollektiver Ansätze und Erhöhung der erforderlichen Sorgfalt im Umgang mit Cyberkonzepten
  • Verbesserung des regionalen und globalen Informationsaustausches einschließlich der Weitergabe von optimalen Vorgehensweisen
  • Entwicklung von öffentlich-privaten partnerschaftlichen Informationsaustauschvorschlägen für den Umgang mit asymmetrischen Bedrohungen von nichtstaatlichen Akteuren
  • Formulierung von globalen Standards und Ermutigung zur Anwendung von optimalen Vorgehensweisen im Bereich Cybersicherheit
  • Aufbau von Fähigkeiten und Kapazitäten der Partnerländer im Cybersicherheitsbereich zur Unterbindung und Ermittlung von Cyberbedrohungen

Für Informationen zu Bewerbungen und Fristen wenden Sie sich bitte an das Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Ihre Kontaktperson im Ministerium, oder die deutsche oder amerikanische Botschaft in Ihrer Hauptstadt.