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by German Senior Master Sgt. Mark Winkler
GCMC Public Affairs

Staatssekretar Klaus-Dieter Fritsche

Staatssekretar Klaus-Dieter Fritsche hält den Abschlussvortrag beim Forum für Höhere Führungskräfte

Bild: Karlheinz Wedhorn.

Zweimal pro Jahr führt das George C. Marshall Center ein Forum für höhere Führungskräfte durch. In diesem Herbst haben sich 110 Fachkräfte aus 63 Nationen am Fuß der Alpspitze getroffen, um gemeinsam nach Wegen der kooperativen Terrorbekämpfung zu suchen.

Der Abschlussredner der Konferenz war der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Klaus-Dieter Fritsche.

Staatssekretär Fritsche ist ein gern gesehener Gast in Garmisch-Partenkirchen. Er hat auch schon in seinen vorherigen Ämtern, als Vizepräsident beim Bundesamt für Verfassungsschutz und als Koordinator der Nachrichtendienste im Bundeskanzleramt, maßgeblich dazu beigetragen, die Zusammenarbeit mit dem George C. Center zu fördern.

„Im Bereich der Terrorbekämpfung ist die Bildung von Netzwerken sehr wichtig“, eröffnete Fritsche. „Keine Nation ist im Alleingang fähig, dieser Bedrohung Herr zu werden.“ Das Marshall Center erfülle zwei wichtige Aufgaben, es ist Ausdruck des Transatlantischen Bündnisses zwischen Deutschland und den USA und fördert ein Demokratieverständnis in den Staaten Eurasiens. „Das Bundesministerium des Inneren kann mit seinen Sicherheitsbehörden immer nur die Spitze des Eisberges, insbesondere in Bezug auf Anschläge überwachen. Das Marshall Center hingegen betreibt Prävention an der Basis. Es vermittelt seinen Kursteilnehmern Werte, die dazu dienen Anschlägen im Vorfeld den Nährboden zu entziehen.“


Zweimal pro Jahr führt das George C. Marshall Center ein Forum für höhere Führungskräfte durch. In diesem Herbst haben sich 110 Fachkräfte aus 63 Nationen am Fuß der Alpspitze getroffen, um gemeinsam nach Wegen der kooperativen Terrorbekämpfung zu suchen.

Der Abschlussredner der Konferenz war der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Klaus-Dieter Fritsche.

Staatssekretär Fritsche ist ein gern gesehener Gast in Garmisch-Partenkirchen. Er hat auch schon in seinen vorherigen Ämtern, als Vizepräsident beim Bundesamt für Verfassungsschutz und als Koordinator der Nachrichtendienste im Bundeskanzleramt, maßgeblich dazu beigetragen, die Zusammenarbeit mit dem George C. Center zu fördern.

„Im Bereich der Terrorbekämpfung ist die Bildung von Netzwerken sehr wichtig“, eröffnete Fritsche. „Keine Nation ist im Alleingang fähig, dieser Bedrohung Herr zu werden.“ Das Marshall Center erfülle zwei wichtige Aufgaben, es ist Ausdruck des Transatlantischen Bündnisses zwischen Deutschland und den USA und fördert ein Demokratieverständnis in den Staaten Eurasiens. „Das Bundesministerium des Inneren kann mit seinen Sicherheitsbehörden immer nur die Spitze des Eisberges, insbesondere in Bezug auf Anschläge überwachen. Das Marshall Center hingegen betreibt Prävention an der Basis. Es vermittelt seinen Kursteilnehmern Werte, die dazu dienen Anschlägen im Vorfeld den Nährboden zu entziehen.“

Deutschland steht einer Terrorgefahr gegenüber, bei der die Täter oft erst sehr spät erkennbar sind, weil sie unauffällig leben, weltweit Reisen und finanziert werden sowie die Möglichkeiten moderner Kommunikation, insbesondere des Internets, voll ausschöpfen.

„Wir stimmen uns national immer besser ab! Der erste Schritt war hier die Schaffung des Gemeinsamen Terrorismus-Abwehrzentrums in Berlin.“, erläuterte Fritsche. „Eine Herausforderung wird es aber weiterhin sein, uns international noch besser zu vernetzten, um Informationen ohne Verzug austauschen zu können. Dabei setzten wir natürlich auf unsere amerikanischen sowie europäischen Partner. Aber auch Verbindungen darüber hinaus sind wichtig, denn zum Beispiel Pakistan oder Afghanistan müssen ebenfalls zum Erfolg der Terrorbekämpfung beitragen.“ Bei diesen internationalen Kontakten ist Staatssekretär Fritsche froh, sich auf die Vorarbeit des Marshall Centers stützen zu können und hebt noch einmal hervor: „Ich sehe es als meine Verpflichtung, als Staatssekretär im BMI, vermehrt Vortragende und Kursteilnehmer aus Deutschland in dieses Netzwerk einzubinden und zur Ausbildung nach Garmisch-Partenkirchen zu entsenden.“

Das Marshall Center erfüllt bei der Vernetzung der teilnehmenden Ministerien eine weitere wichtige Aufgabe. Die Betreuung der ehemaligen Kursteilnehmer.

Dadurch hat die multinationale Netzwerkstruktur, auch noch nach Abschluss der Kurse Bestand und ist über Jahre nutzbar. Hierbei wird nicht nur sichergestellt, dass die ehemaligen Studenten auch im späteren Berufsleben gegenseitig den Kontakt zu Studienkollegen halten können, sondern das bilaterale Institut informiert diese auch in Ihrem Heimatland oder lädt sie erneut zu Folgeveranstaltungen ein.

Die Gefährdung für militärische Einrichtungen im bayrischen Oberland hält der Sicherheitsexperte derzeit für nicht akut. „Für den Raum Garmisch-Partenkirchen sowie den dortigen US-Liegenschaften gibt es derzeit keine konkrete Bedrohungslage.“

Deutschland steht einer Terrorgefahr gegenüber, bei der die Täter oft erst sehr spät erkennbar sind, weil sie unauffällig leben, weltweit Reisen und finanziert werden sowie die Möglichkeiten moderner Kommunikation, insbesondere des Internets, voll ausschöpfen.

„Wir stimmen uns national immer besser ab! Der erste Schritt war hier die Schaffung des Gemeinsamen Terrorismus-Abwehrzentrums in Berlin.“, erläuterte Fritsche. „Eine Herausforderung wird es aber weiterhin sein, uns international noch besser zu vernetzten, um Informationen ohne Verzug austauschen zu können. Dabei setzten wir natürlich auf unsere amerikanischen sowie europäischen Partner. Aber auch Verbindungen darüber hinaus sind wichtig, denn zum Beispiel Pakistan oder Afghanistan müssen ebenfalls zum Erfolg der Terrorbekämpfung beitragen.“ Bei diesen internationalen Kontakten ist Staatssekretär Fritsche froh, sich auf die Vorarbeit des Marshall Centers stützen zu können und hebt noch einmal hervor: „Ich sehe es als meine Verpflichtung, als Staatssekretär im BMI, vermehrt Vortragende und Kursteilnehmer aus Deutschland in dieses Netzwerk einzubinden und zur Ausbildung nach Garmisch-Partenkirchen zu entsenden.“

Das Marshall Center erfüllt bei der Vernetzung der teilnehmenden Ministerien eine weitere wichtige Aufgabe. Die Betreuung der ehemaligen Kursteilnehmer.

Dadurch hat die multinationale Netzwerkstruktur, auch noch nach Abschluss der Kurse Bestand und ist über Jahre nutzbar. Hierbei wird nicht nur sichergestellt, dass die ehemaligen Studenten auch im späteren Berufsleben gegenseitig den Kontakt zu Studienkollegen halten können, sondern das bilaterale Institut informiert diese auch in Ihrem Heimatland oder lädt sie erneut zu Folgeveranstaltungen ein.

Die Gefährdung für militärische Einrichtungen im bayrischen Oberland hält der Sicherheitsexperte derzeit für nicht akut. „Für den Raum Garmisch-Partenkirchen sowie den dortigen US-Liegenschaften gibt es derzeit keine konkrete Bedrohungslage.“