
Das Erbe, die Ziele und die Ideale des Marshallplans leben in den Initiativen des George C. Marshall Europäischen Zentrum für Sicherheitsstudien zur Fortbildung im Bereich Sicherheitspolitik weiter.
Das Marshall Center wurde 1993 eröffnet und ist eine renommierte Einrichtung mit Schwerpunkt Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Es fördert den Dialog und das Verständnis der Staaten Nordamerikas, Europas, Eurasiens und darüber hinaus. Das Marshall Center engagiert sich für den Fortbestand der Ideale Marshalls im 21. Jahrhundert.
Dank bilateraler Unterstützung durch die Regierungen der Vereinigten Staaten und Deutschlands umfasst das Marshall Center einen Stab internationaler Professoren und wissenschaftlicher Mitarbeiter, darunter auch Repräsentanten aus 10 Partnerstaaten.
Zusätzlich zur Unterstützung von europäischen Strategien und Zielsetzungen zur Sicherheitskooperation fördert das Marshall Center auch fünf zentralasiatische Staaten: Kasachstan, die Kirgisische Republik, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Darüber hinaus unterhält das Marshall Center unterstützende Beziehungen mit der Mongolischen Republik und Afghanistan.
Ein wiederkehrendes Thema in allen Programmen des Marshall Centers, ob im Rahmen des festen Kursangebots oder bei externen Veranstaltungen, ist die Überzeugung, dass zur Bewältigung der Sicherheitsherausforderungen des 21. Jahrhunderts ein internationaler, institutionsübergreifender, interdisziplinärer und kooperativer Ansatz notwendig ist.
Das Emblem des Marshall Center
Die Fackel symbolisiert Führung, Wissen und das ewiggültige Prinzip der Freiheit. Das aufgeschlagene Buch und die beiden Hände stehen für Zusammenarbeit und Vertrauen. Die Lorbeerzweige bilden den Kranz des Friedens, der Leistung und Ehre unterstreicht. Der Wahlspruch "DEMOCRATIA PER FIDEM ET CONCORDIAM" erscheint auf dem Schriftzug und bedeutet übersetzt "Demokratie durch Vertrauen und Freundschaft".



