GARMISCH-PARTENKIRCHEN, Deutschland – Ein Experte für Eurasien und Professor an der Führungsakademie der USA wurde ausgewählt, als der amerikanische stellvertretende Direktor hier am George C. Marshall Center, Institut für Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Dienst zu leisten.
Dr. James C. MacDougall dient derzeit im Lehrkörper der Führungsakademie der USA und ebenso als der amtierende stellvertretende Unterstaatssekretär der Verteidigung für Eurasien. Er akzeptierte seine neue Aufgabe hier am 27. Mai.
„Ich bin hoch erfreut über die Chancen und Herausforderungen, die das Marshall Center anbietet”, sagte er zu seiner Auswahl. „Ich war immer ein leidenschaftlicher Unterstützer der Leistungen des Marshall Center seit seiner Gründung Anfang der 1990er Jahre und hege eine lange Bewunderung für die Arbeit des Zentrums.“
Es wird erwartet, dass er Ende des Sommers oder Anfang Herbst seinen Dienst im Stab des Zentrums antritt.
Dr. MacDougall war Hauptabteilungsleiter Eurasien vom September 2002 bis November 2003. Davor diente er als stellvertretender Abteilungsleiter für den Kaukasus und Zentralasien beim Internetdienstleister Eurasien und als Ressortchef für Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan.
In den Jahren 2000-2001 diente Dr. MacDougall in der Abteilung für Kriegsgefangene/Vermisste des Verteidigungsministeriums als der stellvertretende Leiter des gemeinsamen russisch-amerikanischen Ausschusses für Kriegsgefangene und Vermisste. Dort leitete er eine große Zahl von Aufgaben der Nachforschung, Analyse und der Beweiserbringung in den Stäben in Washington und in Moskau.
1999 diente Dr. MacDougall in der Abteilung des Verteidigungsministeriums für Strategie und Bedrohungsreduzierung in Russland, der Ukraine und in Eurasien als ein Fachmann, Analyst und Berater in auswärtigen Angelegenheiten zu Ländern des Kaukasus, der Regionen des Kaspischen Meeres und Zentralasiens.
Während seines akademischen Jahres 1997-1998 war Dr. MacDougall Hochschulabsolvent für das Büro des Verteidigungsministers an der Georgetown University. Er hat Artikel geschrieben zu Angelegenheiten der Außenpolitik Eurasiens in den akademischen Zeitschriften Demokratisazia, Zentralnaja Asia und in der Zeitschrift für Internationale Sicherheitsbelange.
Von 1993 bis 1997diente Dr. MacDougall in einer Vielzahl von Stellungen zunehmender Bedeutung im Stab des gemeinsamen amerikanisch-russischen Ausschusses für Kriegsgefangene/Vermisste und betrieb dabei Nachforschungen in der gesamten ehemaligen Sowjetunion und unterstützte Verhandlungen und Diskussionen auf höherer Ebene mit seinen russischen Pendants.
Dr. MacDougall diente zehn Jahre lang als Sprachwissenschaftler für die russische Sprache im amerikanischen Heer. Er nahm dabei mehrere wesentliche Positionen als Verbindungsmann ein, deren wichtigste eine Verwendung als Waffenkontrollinspekteur vor Ort in den sowjetischen/russischen Einrichtungen war, die in den Verträgen zu Nuklearen Mittelstreckenwaffen und zur Reduzierung der Strategischen Waffen festgelegt waren.
Dr. MacDougall hat einen Abschluss als Bachelor der Hochschule von Dartmouth, den Grad eines Magisters der Boston University und beendete vor Kurzem seine Studien auf der Promotionsebene an der Georgetown University.



